Die Alte Donau: Das blaue Herz von Wien
Die Alte Donau ist kein gewöhnliches Gewässer – sie ist ein ganz besonderer Ort in Wien. Während die Donauinsel direkt nebenan für kilometerlange Radwege und Grillzonen steht, ist sie die gemütliche, warme Badewanne der Stadt. Seit der Donauregulierung im 19. Jahrhundert ist der ehemalige Seitenarm von der Donau komplett abgeschnitten. Die Alte Donau ist heute ein See und füllt sich durch das Grundwasser. Mit einer Wasserfläche von etwa 1,6 Quadratkilometern entspricht das etwa 200 Fußballfeldern. Rund um das Gewässer trifft der nostalgische Wiener Charme auf die kühle Glasoptik der modernen Skyline. Die Alte Donau erstreckt sich von der Floridsdorfer Brücke bis zur Donaustadtbrücke. Ein kleiner Abschnitt neben der Floridsdorfer Brücke wurde als der Floridsdorfer Wasserpark gestaltet. Im Norden grenzt der Donaupark an, wo auch der berühmte Donauturm steht. Es ist diese Mischung aus Schilfgürtel und Wolkenkratzern, der die Atmosphäre der Alten Donau so einzigartig macht.

Strandbäder an der Alten Donau: Einfach schön!
Die Alte Donau ist bei den Wienern beliebt für die großen Strandbäder – die hier schon eine ganz lange Geschichte haben. Rund 1 Million Badegäste kommen jährlich. Wenn du den vollen Komfort suchst, führt kein Weg am Gänsehäufel vorbei. Diese Insel ist quasi der Vatikan der Wiener Badelust. Auf rund 330.000 m² verteilen sich Wellenbecken, Sportpools und riesige Naturstrände. Besonders kultig sind die Kabanen – kleine Holzhütten, die oft seit Generationen innerhalb einer Familie weitergegeben werden. –> Strandbad Gänsehäufel. Wer es eleganter und ein Stück weit exklusiver mag, geht ins Bundesbad. Hier fühlst du dich zwischen den endlosen Holzstegen und den riesigen Schattenbäumen wie in einer Zeitkapsel aus den 1920er Jahren. Für Familien ist das Angelibad am Nordufer ein Muss, da das Ufer dort extrem flach abfällt und die Kids gefahrlos im Schlamm graben können. Hier habe ich alle Details zu den Strandbädern für dich:
–> Strandbäder Alte Donau
Kostenlos baden an der Alten Donau: Die Freiheit der Lagerwiesen
Hast du keine Lust auf Eintrittspreise und Kassenhäuschen? Dann sind die öffentlichen Lagerwiesen ein gutes Ziel. Die Lagerwiese Kaiserwasser bietet dir den krassesten optischen Kontrast: Du liegst im hohen Schilf, hast die Enten vor dir und starrst direkt auf die gläsernen Türme der Donau City. Es ist der perfekte Spot für den schnellen Sprung ins Wasser nach dem Büro. –> hier die Infos zum Kaiserwasser. Wenn du mehr Platz für die ganze Clique oder ein ausgiebiges Familien-Picknick brauchst, ist die Lagerwiese Romaplatz an der Oberen Alten Donau deine erste Adresse. Sie ist weitläufig, bietet viel natürlichen Schatten und ist herrlich unaufgeregt. Auch das ehmals kostenpflichtige Arbeiterstrandbad ist heute eine frei zugängliche Liegewiese, die dir echtes Park-Feeling mit direktem Wasserzugang bietet.
–> Lagerwiesen Alte Donau
Boot mieten und Stand-up-Paddling: Aktiv auf dem Wasser
Die Alte Donau ist das Eldorado für Freizeitkapitäne. Du kannst dir an fast jeder Ecke ein Tretboot, Elektroboot oder ein klassisches Ruderboot schnappen. Ein echtes Highlight sind die speziellen Picknickboote oder die beleuchteten Boote, mit denen man bei Vollmond über das spiegelglatte Wasser gleitet. Wer lieber selbst für den Antrieb sorgt, schnappt sich ein Stand-up-Paddle (SUP). Es gibt kaum etwas Entspannteres, als im Sonnenuntergang lautlos an den Uferpromenaden entlangzugleiten. Falls du es sportlich ernst meinst: Die hiesigen Segelschulen haben Weltruf. Mitten in einer Millionenstadt den Segelschein zu machen, ist ein Privileg, das man so nur in Wien findet.
Sehenswürdigkeiten und Architektur

Die Alte Donau ist auch architektonisch eine Entdeckungstour wert. Direkt hinter der Lagerwiese Kaiserwasser ist der Goethehof, einer der gewaltigsten und geschichtsträchtigsten Gemeindebauten der Stadt. Ein Stück weiter nördlich entdeckst du die typischen Stelzenhäuser. Diese bunten, kleinen Hütten stehen auf Pfählen direkt im Wasser und versprühen einen Charme, den man eher in Südostasien als in Mitteleuropa vermuten würde. Der visuelle „Endgegner“ ist natürlich der DC Tower. Von der Wasserseite aus wirkt Österreichs höchster Turm noch massiver. Dieser ständige Wechsel zwischen der „Platte“ (der Donau City) und den fast schon dörflichen Gärten am Ufer macht den Reiz einer Umrundung per Boot aus.
Wenn du am nordwestlichen Ende unterwegs bist, triffst du auf ein echtes landschaftliches Juwel: den Floridsdorfer Wasserpark. Seit 1928 ist diese 14,3 Hektar große Anlage ein fester Bestandteil der Wiener Erholungsgebiete und verbindet die Alte Donau mit der Neuen Donau. Was den Park so besonders macht, ist seine Kulisse: Über zwei miteinander verbundene Teiche führen steile, kleine Brücken im japanischen Stil, die zusammen mit den von Gneissteinen eingefassten Wegen und romantischen Laternen für eine Atmosphäre voller Gelassenheit sorgen. Für Familien ist er wegen des riesigen Spielplatzes mit Trampolin, Wippen und Rutschen beliebt. Im Winter ist der Park der Rodelhügel an der Alten Donau. Hier der Link zur Google Karte.
Direkt an der Grenze zu den großen Strandbädern der Oberen Alten Donau liegt der Donaupark, eine der weitläufigsten Grünanlagen der Stadt. Überragt wird das gesamte Areal vom weithin sichtbaren Donauturm, dem wohl markantesten Wahrzeichen der Donaustadt. Der Park ist ein Stück Wiener Geschichte und dient heute als riesige grüne Lunge im 22. Bezirk. Er verbindet das entspannte Uferleben der Alten Donau mit der modernen Urbanität der UNO-City. –> Donaupark
Kulinarik an der Alten Donau: Vom Steckerlfisch zum Dinner am Boot
Hungrig bleibst du hier garantiert nicht. Entlang der Arbeiterstrandbadstraße und in den Gassen von Kaisermühlen findest du alles, was das Herz begehrt. Der Klassiker für den schnellen Hunger ist ein frisch gegrillter Steckerlfisch oder eine ehrliche Schnitzelsemmel am Kiosk eines der vielen Vereinsbäder. Wenn es schicker sein soll: Es gibt zahlreiche Restaurants direkt am Wasser, wo du bei einem Glas Wiener Gemischter Satz den Ruderern zusehen kannst. Ein besonderes Erlebnis ist das „Dinner am Boot“, das von einigen Verleihern angeboten wird – dabei wird dir das Essen direkt auf dein Elektroboot serviert, während du mitten auf dem See ankerst.
Besucher-Infos: Anreise, Wasserqualität und beste Zeit
- Anreise: Lass das Auto unbedingt stehen! Die Parkplatzsuche in Kaisermühlen oder rund um die Alte Donau ist die absolute Vorhölle und meist teure Kurzparkzone. Nimm die U1 (Stationen Alte Donau oder Kaisermühlen) oder die U6 (Station Neue Donau). Mit dem Rad bist du über die Donauinsel ebenfalls blitzschnell am Ziel.
- Wasserqualität: Die ist dank eines ausgeklügelten Öko-Managements mit Unterwasserpflanzen fast immer ausgezeichnet. Da das Wasser steht, erwärmt es sich schnell auf bis zu 26 Grad – ein Traum für Frostbeulen.
- Beste Zeit: Unter der Woche am Vormittag hast du die Alte Donau fast für dich allein. Am Wochenende beginnt der Ansturm ab etwa 11 Uhr. Dann heißt es: Früh da sein, sonst sind die besten Schattenplätze unter den alten Weiden weg!
Mein Tipp verbinde die Alte Donau mit der Donauinsel:
Starte mit einer Radtour auf der Donauinsel, um dich richtig auszupowern und wechsle dann über die Reichsbrücke oder den Steg zum Kaiserwasser, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Viel Spaß beim Abtauchen!
Wie kommt man zur Alten Donau?
Am besten kommst du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hierher. Die Alte Donau in Wien ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Von der Innenstadt sind es wenige Stationen mit der U-Bahn. Hier sind einige Optionen für die Anreise:
- U-Bahn: Die U-Bahn-Linien U1, U2 und U6 bieten Anschluss an die Alte Donau. Die U-Bahn-Stationen „Alte Donau“ und „Kaisermühlen VIC“ sind beispielsweise in der Nähe.
- Straßenbahnen: Verschiedene Straßenbahnlinien, darunter 25, 20A, 20B, 33A und 93A, ermöglichen ebenfalls eine bequeme Anreise zur Alten Donau.
- Busse: Busse wie die Linien 20A, 20B, 33A und 93A bieten zusätzliche Transportmöglichkeiten.
- Fahrrad: Du kannst das Gebiet gut mit dem Fahrrad erreichen. In Wien gibt es ein gut ausgebautes Radwegenetz und es gibt spezielle Radwege entlang der Donau. Du kannst dein Fahrrad auch bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wie der U-Bahn mitnehmen und bist so vor Ort flexibel.
Wo an der Alten Donau parken?
- Parkplatz Arbeiterstrandbadstraße 124:
- Adresse: Arbeiterstrandbadstraße 124, Wien
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- Parkplatz Neue Donau Mitte:
- Adresse: Neue Donau Mitte, Wien
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- Öffentlicher Parkplatz Fischerstrand 21:
- Adresse: Fischerstrand 21, Wien
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- Parkplatz Dampfschiffhaufen 2:
- Adresse: Dampfschiffhaufen 2, Wien
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- Parkgarage DC-Living | BEST IN PARKING:
- Adresse: Donau-City-Straße 12, Wien
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- Öffentlicher Parkplatz Industriestraße:
- Adresse: Industriestraße, Wien
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- Westfield Donau Zentrum Parkhaus 4:
- Adresse: Wagramer Str. 79, Wien
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- Parkhaus Park&Ride Donaustadtbrücke – BOE Parking 1220 Wien:
- Adresse: Am Kaisermühlendamm 113b, Wien
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- Parkplatz Donaustädter Bad – Wien | APCOA:
- Adresse: Portnergasse 38, Wien
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- Donau Zentrum Parkhaus 1:
- Geöffnet bis 21:00 Uhr
- Adresse: Wintzingerodestraße 10, Wien
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- Tiefgarage DC Tower 1 – Wien | APCOA:
- Rund um die Uhr geöffnet
- Adresse: Donau-City-Straße 72, Wien
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Weiterführende Links
- kennst du auch den Sandstrand am Copa Beach
- entdecke die Schönheiten der Donauinsel
- das berühmte Donauinselfest
Häufige Fragen
Die Alte Donau ist ein Altarm der Donau in Wien, der Hauptstadt Österreichs. Es handelt sich um einen ehemaligen Hauptarm der Donau, der im Zuge der Donauregulierung (1870–1875) abgetrennt wurde. Die Alte Donau erstreckt sich zwischen der Floridsdorfer Brücke und der Donaustadtbrücke und besteht aus zwei Abschnitten: der Oberen Alten Donau und der Unteren Alten Donau. Sie hat eine Fläche von etwa 1,6 Quadratkilometern und eine mittlere Tiefe von 2,5 Metern. Sie wird hauptsächlich durch Grundwasser gespeist und steht nicht mehr in direkter Verbindung zum Hauptstrom der Donau oder zur Neuen Donau.
Die Alte Donau ist ein Altarm der Donau und befindet sich in Wien,. Sie liegt nordöstlich)der Neuen Donau, die den Donau-Hauptstrom begleitet. Sie erstreckt sich von der Floridsdorfer Brücke bis zur Kagraner Brücke im Abschnitt der Oberen Alten Donau und von der Kagraner Brücke bis zur Donaustadtbrücke im Abschnitt der Unteren Alten Donau.
Du kannst in Kult-Bädern wie dem Gänsehäufel abtauchen, mit dem SUP oder Elektroboot die Schilfgürtel erkunden oder die Uferwege für ausgiebige Radtouren nutzen. Während im Sommer Picknicks und die Beobachtung seltener Vögel im Wasserpark locken, verwandelt sich das Gewässer im Winter bei Dauerfrost in Wiens größten natürlichen Eislaufplatz.
Floridsdorfer Wasserpark: Der Floridsdorfer Wasserpark bietet nicht nur Wasserflächen, sondern auch einen Spielplatz mit verschiedenen Spielgeräten. Hier können Kinder spielen und sich austoben.
Gänsehäufel: Das Strandbad Gänsehäufel verfügt über einen weitläufigen Bereich mit Spielplätzen für Kinder. Es ist ein beliebter Ort für Familien, um einen Tag am Wasser zu verbringen.
Bundesbad Alte Donau: Das Bundesbad Alte Donau ist ein weiteres Strandbad mit einem Kinderspielplatz. Familien können sich hier amüsieren und die verschiedenen Einrichtungen nutzen.
Spielplatz an der Kagraner Brücke: In der Nähe der Kagraner Brücke gibt es einen öffentlichen Spielplatz, der eine gute Möglichkeit für Kinder bietet, sich zu vergnügen.
In unmittelbarer Nähe liegt der beliebte Donaupark Spielplatz
