Walulisobrücke

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Die Walulisobrücke

Die Walulisobrücke ist neben der Copabeach-Brücke eine der spektakulärsten Donauinsel Brücken. Es ist eine Pontonbrücke, die die Neue Donau im 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt überquert. Sie wurde im Jahr 1998 nach einer Bauzeit von neun Monaten eröffnet. Die Baukosten der Walulisobrücke betrugen etwa 1,7 Millionen Euro. Die Brücke befindet sich in der Nähe der Lobgrundstraße und ermöglicht es Fußgängern und Radfahrern, die Neue Donau zu überqueren. So kommen Besucher auf die Donausinsel. Von der Donauinsel kannst du über das Kraftwerk Freudenau weiter über den Arm der Donau nach Simmering. Die Walulisobrücke ist eine wichtige Verbindung für diejenigen, die von der Donauinsel zum FKK-Gelände im Bereich der Hirscheninsel in der Lobau gelangen möchten.

Woher hat die Walulisobrücke ihren Namen?

Benannt wurde sie nach Waluliso (Ludwig Weinberger), einem stadtbekannten Wiener Original und Friedensaktivisten. Sein Name war Programm und stand als Akronym für Wasser, Luft, Licht und Sonne. Waluliso war oft in seiner weißen Toga und mit einem Hirtenstab auf der Insel anzutreffen und setzte sich unermüdlich für den Erhalt der Natur und die Errichtung einer Verbindung zur Hirscheninsel ein. Ihm zu Ehren wurde die Brücke 1998, rund neun Monate nach Baubeginn, feierlich eröffnet.

Beachte die Öffnungszeiten der Walulisobrücke

Die Brücke ist 160 Meter lang und 3 Meter breit. Sie öffnet jedes Jahr Anfang April und ist bis September je nach Wetterlage für Fußgänger und Radfahrer zugänglich. Bei Hochwasser oder außerhalb der Saison (von Ende Oktober bis Anfang April) werden die Schwimmkörper der Brücke in Fließrichtung der Neuen Donau ausgedreht, wodurch die Brücke während dieser Zeit unpassierbar wird. Die Öffnung und Schließung der Brücke wird von der Magistratsabteilung 45 – Wiener Gewässer überwacht und gesteuert. Bei Hochwasser oder anderen sicherheitsrelevanten Bedingungen wird die Brücke aus Sicherheitsgründen geschlossen.

Was sind die Alterntiven?

Wenn du im Süden der Donauinsel unterwegs bist und feststellst, dass die Walulisobrücke gerade ausgeschwenkt ist oder du einfach eine andere Route nehmen möchtest, gibt es zwei wichtige Alternativen. Da die Walulisobrücke recht weit im Süden liegt, sind die Abstände zwischen den Querungen hier etwas größer. Hier sind deine Optionen:

  1. Das Kraftwerk Freudenau (Südlich/Flussabwärts): Die nächste feste Verbindung flussabwärts ist das Kraftwerk Freudenau, etwa 2,5 bis 3 Kilometer südlich der Walulisobrücke. Das Kraftwerk verbindet die Donauinsel mit dem 11. Bezirk (Simmering) auf der einen Seite und dem 2. Bezirk (Prater/Handelskai) auf der anderen Seite.Es ist die wichtigste Alternative, wenn die Walulisobrücke Saisonpause hat.
  2. Die Steinspornbrücke (Nördlich/Flussaufwärts): Gehst du von der Walulisobrücke aus Richtung Stadtzentrum (Norden), ist die Steinspornbrücke die nächste Möglichkeit, die Neue Donau zu überqueren – Etwa 3,5 bis 4 Kilometer nördlich der Walulisobrücke. Sie verbindet die Donauinsel direkt mit dem Festland im 22. Bezirk (nahe der Rennbahnstraße).

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