Copa Beach

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Der Copa Beach

Der Copa Beach, ehemals bekannt als Copa Cagrana, ist das urbane Strandareal direkt bei der Reichsbrücke. Auf ca. 4.000 Quadratmetern wurde hier alles auf „Urlaub“ getrimmt. Statt Beton findest du dort heute feinen Sand, Liegestühle und Palmen. Hier kannst du nach der Arbeit in den Sand steigen, während im Hintergrund die U-Bahn über die Brücke rauscht. Der Strandbereich am Ufer der Donau ist der komplette Gegensatz zur ruhigen und grünen Donauinsel: Party, Strand und viel Gastronomie locken am Copa Beach. Was die Copacabana in Rio de Janeiro ist, ist der Copa Beach für Wien. Vor allem die Wiener selbst kennen diesen Bereich der Donauinsel. Er ist Partylocation, Sandstrand und die Flucht aus dem Alltag. Touristen findest du hier nur wenige, sie kennen diesen Teil von Wien praktisch nicht.

Der neue Copa Beach - wo früher die Copa Cagrana war
Der neue Copa Beach – wo früher die Copa Cagrana war
Am Copa Beach unter Palmen an der Donau entspannen
Am Copa Beach unter Palmen an der Donau entspannen

Was wurde aus der Copa Cagrana?

In den 1980er Jahren hieß der Wiener Stadtstrand an der Reichsbrücke noch Copa Cagrana. Nachdem die Lokale immer mehr zu Bretterbuden mutierten, griff die Stadt Wien ein. Aus dem Copa Cagrana wurde der Copa Beach. Die Uferpromenade in der Nähe der Reichsbrücke wurde neu gestaltet. Neben den zahlreichen Lokalen entstanden viele Freiflächen. Sie sollen alle Besucher zum Verweilen einladen, ohne zwingend etwas Trinken oder Essen zu müssen. Du kannst dich in die grüne Wiese legen oder auf einen der Sonnenstühle im Sandstrand. Das gesamte Areal wurde zwischen 2018 und 2020 neu gestaltet.

Das Gelände ist in drei Zonen unterteilt, die von der Stadtseite bis vor zum Wasser führen – und dabei sogar den Hochwasserschutz im Blick haben:

  • Zone C (Stadtseite): Hier ist alles eher ruhig und luftig gehalten, mit nur wenig Bebauung.
  • Zone B (Die Mitte): Das ist die Hauptader des Copa Beach. Hier findest du die feste Infrastruktur wie die Gastronomiebetriebe, den Fahrradverleih und die Wege, auf denen sich das Leben abspielt.
  • Zone A (Am Wasser): Das ist der reine Badebereich. Hier liegen die Leute im Sand, es gibt Strandbars und den direkten Zugang zum kühlen Nass der Neuen Donau.

Der Copa Beach heute

Der Copa Beach heute hat mit der alten Beton-Meile absolut nichts mehr zu tun. Auf einer Länge von rund 500 Metern direkt am Ufer wurde alles runderneuert. Auf insgesamt 4 Hektar (das sind etwa 40.000 Quadratmeter) findest du jetzt einen Ort, der sich nach Urlaub in der Stadt anfühlt. Was den Copa Beach so besonders macht, sind die zwei großen Sandstrände. Hier kannst du dich einfach in den Sand oder auf einen der gratis Liegestühle fläzen, ohne dass sofort ein Kellner neben dir steht. Es gibt großzügige Grünflächen für Picknicks und eine begrünte Sitzarena, die perfekt ist, um einfach mal die Leute zu beobachten oder den Blick übers Wasser schweifen zu lassen. Genau das macht den Charme aus: Man kann sich auf eine Bank setzen, sein mitgebrachten Getränke und Essen mit der Atmosphäre am Strand genießen, ohne etwas bestellen zu müssen.

Wenn du nicht nur herumliegen willst, bietet das Areal eine riesige Palette an Möglichkeiten. Du kannst dir so ziemlich alles ausleihen, was auf der Donau Spaß macht: Stand-up-Paddle-Boards (SUP), Boards, E-Scooter und sogar Kinder-Kanus. Wer lieber an Land aktiv bleibt, findet in der Nähe der Reichsbrücke einen Skatepark, kann sich im Kletterpark auspowern oder bei Yoga-Sessions direkt am Wasser mitmachen. Es ist im Grunde ein riesiger Spielplatz für jedes Alter.

Überall auf dem Gelände gibt es Trinkbrunnen für frisches Wasser sowie Duschen, um das Donauwasser abzuspülen. Mein persönliches Highlight sind die Nebelduschen: Wenn der Asphalt glüht, läufst du einfach durch den feinen Sprühnebel und bist sofort erfrischt. Natürlich kommt auch die Kulinarik nicht zu kurz. Die Gastronomie am Copa Beach ist super vielfältig – von schnellen Snacks bis zu richtig gutem Streetfood und kühlen Drinks reicht das Angebot.

Die Copa Beach Brücke

Die schwimmende Brücke verbindet den Copa Beach Strand an der Donaucity mit der Donauinsel
Die schwimmende Brücke verbindet den Copa Beach Strand an der Donaucity mit der Donauinsel

Wenn du genug vom Sand am Copa Beach hast, gibt es eine ziemlich coole Art, die Seite zu wechseln: die Ponte Cagrana. Das ist keine normale Brücke, sondern eine sogenannte Pontonbrücke, die direkt auf dem Wasser der Neuen Donau schwimmt. Sie verbindet den Copa Beach mit der Donauinsel und ist der perfekte Weg für einen kleinen Spaziergang übers Wasser.

Die Brücke wurde im Jahr 2000 gebaut und hat eine Besonderheit: Der Mittelteil ist erhöht. Das ist Absicht, damit Schwimmer, Surfer und kleine Boote unten durchkommen, ohne dass die Brücke ständig geöffnet werden muss. Wenn aber doch mal etwas Größeres vorbei will, kann dieser Abschnitt sogar angehoben werden.

Besonders wichtig: Die Brücke ist komplett barrierefrei. Du kommst also ohne eine einzige Stufe von einer Seite zur anderen, was mit dem Rad oder dem Kinderwagen extrem entspannt ist. Aber Achtung, im Winter macht die Brücke Pause: Von Ende Oktober bis Anfang April werden die Schwimmkörper zur Seite gedreht, damit sie bei Eis oder Hochwasser nicht beschädigt werden. In dieser Zeit ist sie unpassierbar.

Vielleicht fallen dir beim Drüberlaufen die Tafeln auf: Als 2015 der Eurovision Song Contest in Wien war, wurde die Brücke renoviert und mit den Namen aller bisherigen Song-Contest-Sieger geschmückt. Es lohnt sich also, beim Flanieren mal einen Blick nach unten auf die Tafeln zu werfen.

Wenn du die Ponte Cagrana überquert hast, landest du direkt auf der Donauinsel im Bereich der ehemaligen Sunken City. Wie du vielleicht schon mitbekommen hast, passierte dort genau das Gleiche wie am Copa Beach: Die alten, verbauten Restaurants sind Geschichte. Ab sofort findest du hier auf der Donauinsel das Pier 22.
–> Alle Infos zum Pier 22

Copa Beach parken

Direkt am Copa Beach gibt es keine Parkmöglichkeiten, da das Gebiet für Fußgänger und Radfahrer konzipiert ist. Du kannst aber gleich oberhalb vom Donaustrand in der Donaucity parken. Dort gibt es verschiedene Parkhäuser und Park & Ride-Anlagen, die bequem mit dem Auto erreicht werden können. Der näheste Parkplatz ist die Parkgarage im DC-Tower. Eine Möglichkeit ist die Tiefgarage Tech Gate, die sich in der Donau-City-Straße 1 im 22. Bezirk befindet. Eine weitere Option ist der Park & Ride-Parkplatz in der Aderklaaer Straße, der sich im 21. Bezirk befindet. Die Adresse lautet Julius Ficker Straße 92. Auch der Park & Ride-Parkplatz Leopoldau bietet sich an. Er befindet sich in der Ernst-Kein-Gasse/Seyringer Straße im 21. Bezirk. Einen Überblick über die Copa Beach Parkplätze findest du hier auf der Google Karte.

Geschickter ist die Die Anreise zum Copa Beach sicher mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit der U-Bahnlinie U1 erreichst du vom Stephansplatz aus in nur etwa 6 Minuten die U-Bahn-Station „Donauinsel“.

TIPP DES AUTORS
Flanieren in einer Großstadt mit Strand am Meer – das kannst du auf den berühmten Ramblas in Barcelona. Die bekannteste Fußgängerzone der Stadt führt aus dem Stadtzentrum direkt an den Strand und den Hafen. Wenn du einen längeren Spaziergang machen möchtest, kannst du vom Hafen hinauf auf den Montjuic – er ist neben dem Tibidabo und dem Bunker del Carmel einer der schönsten Aussichtspunkte der Stadt, inkl. Meerblick!

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Die häufigsten Fragen

Wo befindet sich der Copa Beach?

Der Copa Beach liegt an der Donauinsel in Wien, genauer gesagt im 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt. Er erstreckt sich entlang der Uferpromenade in der Nähe der Reichsbrücke.

Wie gelange ich zum Copa Beach?

Der Copa Beach ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Die U-Bahn-Linie U1 bringt Besucher zur Station „Donauinsel“, von wo aus es nur einen kurzen Fußweg bis zum Copa Beach gibt. Es gibt auch Parkplätze in den Parkhäusern der Donaucity für diejenigen, die mit dem Auto anreisen.

Welche Freizeitaktivitäten gibt es am Copa Beach?

Am Donaustrand gibt es eine Vielzahl von Aktivitäten für Besucher. Dazu gehören Entspannen und Sonnenbaden an den Sandstränden, Schwimmen in der Donau, Wassersportarten wie Stand-up-Paddling oder Surfen, Klettern im Kletterpark, Yoga-Kurse, Skateboarding im Skatepark und vieles mehr. Es gibt auch gastronomische Einrichtungen, in denen man sich stärken kann.

Kann man am Copa Beach baden?

Ja, du kannst hier auch ins Wasser gehen und in der Donau baden. Es gibt einige Zugänge über Stege und Badeinseln. So kommst du leicht ins Wasser hinein und kannst in der Donau schwimmen.

Kostet der Donaustrand Eintritt?

Der Zugang zum Copa Beach ist kostenfrei. Es gibt jedoch Gebühren für bestimmte Aktivitäten oder den Verleih von Sportausrüstung.

Gibt es Umkleidemöglichkeiten und Duschen am Copa Beach?

Ja, es gibt Umkleideräume und Duschen für die Besucher. Diese stehen zur Verfügung, um sich vor und nach dem Schwimmen oder anderen Aktivitäten frisch zu machen.

Muß man für die Brücke an der Donaucity bezahlen?

Nein, du kannst kostenlos von der Donaucity zur Donauinsel. Die Brücke kostet kein Geld.

Gibt es am Copa Beach besondere Öffnungszeiten?

Prinzipiell ist der Copa Beach das ganze Jahr zugänglich. Du kannst also das Gelände zu jeder Zeit besuchen und betreten. Die Strandbetriebe haben jedoch nur in den Sommermonaten von Mai bis Oktober geöffnet.

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